Detailbild von einer gepflasterten Straße mit grauen Eimern und einem goldenen Stolperstein kurz vor dessen Verlegung

Dr. Sigmund Federlein, Porträtfotografie um 1934.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 36)

Else Federlein, Porträtfotografie um 1934.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 36)

Hans Federlein, Porträtfotografie um 1934.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 36)

Rot umrandet die Scheurlstraße 2. Unmittelbar nördlich ist der Marientunnel, der unter die Gleise des Hauptbahnhofs führt, zu sehen. Im unteren Drittel der Aufnahme verläuft die Findelwiesenstraße von West nach Ost (hier von links nach rechts). Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 358)

Dr. Sigmund, Else und Hans Federlein

Verlegeort: Scheurlstraße 2 Stadtteil: St. Peter
Patenschaft: Tom Federlin Verlegedatum: 30. April 2026

Biografie

Am 30. April 2026 ließ Tom Federlin drei Stolpersteine für seinen Vater und Großeltern verlegen. Dr. Sigmund, Else und Hans Federlein flohen nach England und überlebten die Schoa.

Dr. Sigmund Federlein kam am 19. März 1883 in Scheinfeld im Steigerwald zur Welt. Er war der Sohn von Rabbiner Max Meir Federlein und seiner Frau Rosa, geb. Rosenbaum. Sigmund war Arzt und kam 1906 nach Nürnberg.

Am 14. Mai 1918 heirateten Sigmund und Else Wolf in Fürth. Else war dort am 14. Dezember 1894 geboren worden, als Tochter von Adolf und Emma Wolf, geb. Adeling. Zwei Wochen nach der Hochzeit zog das Paar in das Haus Scheurlstraße 2.

Das Paar hatte einen Sohn, Hans Max, geboren am 10. Juni 1919 in Fürth.

Hans floh Ende 1936 nach London. Seine Eltern folgten ihm im Juli 1939.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 2 Meldekarten.

Stolpersteine in der Nähe