Blick von der Kreuzung Hoch- und Moltkestraße nach Westen durch die Hochstraße. Die Hausnummer 32 ist das dritte Gebäude auf der rechten Straßenseite. Fotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, A39/I Nr. 283 R)
Rot umrandet die Hochstraße 32. Mittig durschneidet die Hochstraße die Aufnahme von Ost nach West (in der Bild von rechts nach links). Am linken Bildrand ist die Roonstraße zu erkennen. Nördlich der Deutschherrnstraße ist am oberen Bildrand die Deutschherrnwiese zu erkennen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 264)

Martin Selling

(1893-1944)

Verlegeort: Hochstraße 32 Stadtteil: Himpfelshof
Patenschaft: Hubert Rottner Defet, Thommy Barth u. a. Verlegedatum: 22. Mai 2004

Biografie

Am 22. Mai 2004 verlegte Gunter Demnig die ersten Stolpersteine in Nürnberg. Darunter befand sich der Stolperstein für Martin Selling, der in Auschwitz ermordet wurde.

Martin Selling wurde am 7. Oktober 1893 in Nürnberg geboren. Seine Eltern waren der Kaufmann Josef Selling und dessen Ehefrau Julia, geborene Neuburger. Martin hatte zwei Schwestern: Paula (* 8. November 1891) und Meta (* 5. Januar 1905).

Am 17. März 1943 wurde Martin von Berlin aus in das KZ Theresienstadt deportiert. Von dort brachte man ihn am 29. September 1944 in das KZ Auschwitz, wo er ermordet wurde.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 8 Meldekarte.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 29), Nürnberg 1998, S. 318.

Stolpersteine in der Nähe