Henriette Herzfelder, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Henriette Herzfelder, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Justin Herzfelder, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Justin Herzfelder, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Erna Herzfelder, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Erna Herzfelder, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Heinz Herzfelder, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Heinz Herzfelder, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 67)
Blick durch die Rollnerstraße nach Norden. Die Hausnummer 35 ist eines der letzten Gebäude auf der linken Straßenseite. Ansichtskarte um 1920.

(Sammlung Uwe von Poblocki)
Rot umrandet die Rollnerstraße 35, direkt an der Ecke zur Meuschelstraße. Parallel zur Meuschelstraße verläuft am unteren Bildrand von Ost nach West (hier von rechts nach links) die Pirckheimerstraße. In der Bildmitte, an der Löbleinstraße gelegen, ist das Hans-Sachs-Gymnasium, die ehemalige Kreisoberrealschule, zu erkennen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 235)

Henriette, Justin, Erna und Heinz Herzfelder

Verlegeort: Rollnerstraße 35 Stadtteil: Maxfeld
Patenschaft: Nathalie Frank Verlegedatum: 16. Juli 2020

Biografien

Gunter Demnig verlegte am 16. Juli 2020 vier Stolpersteine für das Ehepaar Justin und Erna Herzfelder mit Sohn Heinz sowie Justins Mutter Henriette. Eltern und Kind konnten in die USA flüchten, die Großmutter wurde deportiert und ermordet. Angeregt hatte die Stolpersteinverlegung Nathalie Frank, deren Vorfahren im selben Haus gewohnt hatten und mit der Familie Herzfelder befreundet waren.

Henriette Wertheimer wurde am 11. Januar 1877 in Heidelberg geboren. Am 22. Juli 1896 heiratete sie in München den Bankier Leopold Herzfelder. Er war am 25. Mai 1866 in Ermreuth im Landkreis Forchheim zur Welt gekommen. Sie bekamen zwei Kinder: Justin (* 21. Mai 1897) und Lilly (* 13. Juni 1904). Im Juli 1906 zog die Familie nach Nürnberg.

Justin heiratete am 8. Mai 1922 Erna Einstein, geschiedene Vogel. Sie war am 18. März 1899 in Nürnberg als Tochter des Kaufmanns Max Einstein und dessen Ehefrau Thekla, geborene Pollak, zur Welt gekommen. Am 14. Mai 1923 wurde ihr Sohn Heinz geboren.

Leopold Herzfelder starb am 18. September 1929 in Nürnberg. Seine Witwe wohnte anschließend eine Zeitlang in Mannhein und Bad Homburg, bis sie 1939 wieder nach Nürnberg zurückkehrte.

Justin emigrierte mit Frau und Sohn im April 1937 nach New York. Henriette Herzfelder wurde am 24. März 1942 in das Ghetto Izbica deportiert und ermordet.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 4 Meldekarten.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 29), Nürnberg 1998, S. 132.

Stolpersteine in der Nähe