Moses Götz, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 49)
Marie Götz, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 49)
Franz Götz, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 49)
Das Haus in der Theodorstraße 5. Fotografie 1910.

(Stadtarchiv Nürnberg, A64 Nr. 995)
Rot umrandet die Theodorstraße 5. Die Straße gehört zusammen mit der Emilienstraße und dem Prinzregentenufer zu einem großbürgerlichen Wohnquartier, welches Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Gelände der ehemaligen Klettschen Maschinenfabrik entstand. In der unteren linken Ecke der Aufnahme sind der Pegnitzeinfluss in die Altstadt und die Platanenallee entlang dem Prinzregentenufer zu erkennen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 302)

Moses, Marie und Franz Götz

Verlegeort: Theodorstraße 5 Stadtteil: Wöhrd
Patenschaft: Hubert Rottner Defet, Thommy Barth u. a. Verlegedatum: 22. Mai 2004

Biografien

Am 22. Mai 2004 verlegte Gunter Demnig die ersten Stolpersteine in Nürnberg. Darunter befanden sich die Stolpersteine für Moses, Marie und Franz Götz, die in Riga und Theresienstadt ermordet wurden.

Moses Götz kam am 18. März 1866 in Fischach bei Augsburg zur Welt. 1899 zog er nach Nürnberg und arbeitete hier als Kaufmann.

Im März 1902 heiratete er Marie Apfelbaum, die aus Fürth stammte und dort am 10. August 1875 geboren worden war. Das Ehepaar bekam drei Kinder: Fritzi (* 12. Januar 1903), Franz (* 12. Februar 1904) und Therese (* 14. Oktober 1907).

Fritzi heiratete im Oktober 1926 Karl David Ullmann. Therese heiratete im Juli 1930 Theodor Hutzler. Franz blieb ledig und wohnte bei den Eltern. Von Beruf war er Ingenieur.

Franz Götz wurde am 29. November 1941 ins Lager Riga-Jungfernhof deportiert und ermordet. Seine Eltern Moses und Marie deportierte man am 10. September 1942 ins KZ Theresienstadt. Dort wurde Moses am 18. November 1942 und Marie am 10. April 1943 ermordet.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 3 Meldekarte.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 29), Nürnberg 1998, S. 94.

Stolpersteine in der Nähe