Lina Heidenheimer, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII-GB Nr. 1283)
Rot umrandet die Kaiserstraße 37. Direkt darüber ist die Trödelmarktinsel mit der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Markthalle zu erkennen. Die dichtbebaute Lorenzer Altstadt wird in der Aufnahme mittig von der Karolinenstraße und etwas weiter südlich von der Breiten Gasse jeweils von Ost nach West (hier von rechts nach links) durchschnitten. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 292)

Emil und Lina Heidenheimer

Verlegeort: Kaiserstraße 37 Stadtteil: St. Lorenz
Patenschaft: Markus Weih Verlegedatum: 11. Juni 2021

Biografien

Am 11. Juni 2021 verlegte Gunter Demnig auf Anregung von Daniela Epstein aus Jerusalem elf Stolpersteine für deren Vorfahren in Nürnberg. Die Patenschaft für die Stolpersteine für Emil und Lina Heidenheimer übernahm Markus Weih aus Nürnberg. Das Ehepaar Heidenheimer wurde im Ghetto Izbica ermordet.

Emil Heidenheimer kam am 10. September 1877 in Stuttgart als Sohn von Samuel Heidenheimer und Auguste, geborene Grünwald, zur Welt. Im Juli 1909 zog er nach Nürnberg und heiratete am 29. Juli Lina Heimann. Sie war am 7. Januar 1881 in Kitzingen geboren worden. Ihre Eltern waren Samuel Heimann und Emilie, geborene Ullmann. Das Ehepaar Heidenheimer hatte keine Kinder. In Nürnberg arbeitete Emil als Kaufmann.

Am 24. März 1942 wurden Emil und Lina in das Ghetto Izbica deportiert und ermordet.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 4 Meldekarten.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 29), Nürnberg 1998, S. 122.

Stolpersteine in der Nähe