Gerhard Frank, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 41)
Gerhard Frank, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 41)
Elsa Frank, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 41)
Elsa Frank, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 41)
Blick durch die Rollnerstraße nach Norden. Die Hausnummer 35 ist eines der letzten Gebäude auf der linken Straßenseite. Ansichtskarte um 1920.

(Sammlung Uwe von Poblocki)
Rot umrandet die Rollnerstraße 35, direkt an der Ecke zur Meuschelstraße. Parallel zur Meuschelstraße verläuft am unteren Bildrand von Ost nach West (hier von rechts nach links) die Pirckheimerstraße. In der Bildmitte, an der Löbleinstraße gelegen, ist das Hans-Sachs-Gymnasium, die ehemalige Kreisoberrealschule, zu erkennen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 235)

Gerhard, Elsa, Raoul und Trudy Frank

Verlegeort: Rollnerstraße 35 Stadtteil: Maxfeld
Patenschaft: Nathalie Frank Verlegedatum: 16. Juli 2020

Biografien

Am 16. Juli 2020 verlegte Gunter Demnig vier Stolpersteine für das Ehepaar Gerhard und Elsa Frank sowie deren Kinder Raoul und Trudy. Die Familie war nach Frankreich emigriert und überlebte dort die Zeit der deutschen Besatzung. Veranlasst hatte die Verlegung Raouls Enkelin Nathalie Frank.

Gerhard Frank kam am 27. Februar 1886 in Zeilitzheim im südlichen Landkreis Schweinfurt als Sohn von Raphael und Bertha, geborene Kohn, zur Welt. Von Beruf war er Kaufmann.

Im März 1921 heiratete er Elise (Elsa) Schick, die aus Husseren bei Colmar im Elsass stammte. Sie war am 27. September 1894 geboren worden. Von 1871 bis 1919 gehörte das Elsass zum Deutschen Reich. Elsas Eltern waren der Metzger Abraham Schick und dessen Ehefrau Bertha, geborene Zivi.

Nach der Hochzeit zog das Ehepaar nach Nürnberg und bekam hier zwei Kinder: Rolf (* 16. Mai 1922) und Herta Gertrud (* 24. April 1925).

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten fühlte sich die Familie im Deutschen Reich nicht mehr sicher. Sie beschlossen, in die frühere Heimat der Mutter zu emigrieren: Am 14. Juni 1933 meldeten sie sich in Nürnberg ab und zogen nach Gebweiler im Elsass. Rolf nannte sich fortan Raoul und Gertrud nannte sich Trudy.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 2 Meldekarten.

Stolpersteine in der Nähe