Gustav Diebach, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 25)
Gustav Diebach, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 25)
Clara Diebach, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 25)
Clara Diebach, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 25)
Rot umrandet die Wirthstraße 53 im dicht bebauten Stadtteil Galgenhof. Im weiteren Verlauf passiert die Wirthstraße die Herz-Jesu-Kirche und die Humboldstraße, um dann die von West nach Ost (hier von links nach rechts) verlaufende Wölckern- und Breitscheidstraße zu kreuzen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 379)

Gustav, Clara, Liselotte und Gerda Diebach

Verlegeort: Wirthstraße 53 Stadtteil: Galgenhof
Patenschaft: Matthias Unterdörfer und Sabine Scherer Verlegedatum: 11. Juni 2021

Biografien

Am 11. Juni 2021 verlegte Gunter Demnig auf Anregung von Daniela Epstein aus Jerusalem elf Stolpersteine für deren Vorfahren in Nürnberg. Die Patenschaft für die Stolpersteine für Gustav und Clara Diebach mit ihren Kindern Liselotte und Gerda übernahmen Matthias Unterdörfer und Sabine Scherer aus Nürnberg. Die Familie Diebach wurde im Ghetto Izbica ermordet.

Gustav Diebach kam am 4. Mai 1893 in Wenings bei Büdingen in der Wetterau zur Welt. Seine Eltern waren der Händler Gabriel Diebach und dessen Ehefrau Mina, geborene Stumpf. Im Jahr 1911 zog die Familie nach Nürnberg. Gustav arbeitete hier als Kaufmann.

Am 8. Juli 1927 heiratete er Clara Meyerstein, die in Artern in der damals preußischen Provinz Sachsen als Tochter von Matthias Meyerstein und Flora, geborene Katzenstein, zur Welt gekommen war. Das Ehepaar hatte zwei Töchter: Am 21. April 1928 kam Liselotte zur Welt und am 1. Dezember 1934 Gerda.

Gustav, Clara, Liselotte und Gerda wurden am 24. März 1942 in das Ghetto Izbica deportiert und ermordet.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 2 Meldekarten.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 29), Nürnberg 1998, S. 49f.

Stolpersteine in der Nähe