Selma Ascher, Porträtfotografie um 1930.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 4)
Ruth Ascher, Porträtfotografie um 1935.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII-GB Nr. 1164)
Blick von der Kreuzung Hoch- und Moltkestraße nach Westen durch die Hochstraße. Die Hausnummer 33 ist das dritte Gebäude auf der linken Straßenseite mit dem davor parkenden Fahrzeug. Fotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, A39/I Nr. 283 R)
Rot umrandet die Hochstraße 33. Mittig durschneidet die Hochstraße die Aufnahme von Ost nach West (hier von links nach rechts). Am linken Bildrand verläuft die Roonstraße, die im weiteren Verlauf in die Johannisbrücke übergeht. Nördlich der parallel zur Hochstraße verlaufenden Deutschherrnstraße ist am oberen Bildrand ein Teil der Deutschherrnwiese zu erkennen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 264)

Selma, Joachim und Ruth Ascher

Verlegeort: Hochstraße 33 Stadtteil: Himpfelshof
Patenschaft: Hubert Rottner Defet, Thommy Barth u. a. Verlegedatum: 22. Mai 2004

Biografien

Am 22. Mai 2004 verlegte Gunter Demnig die ersten Stolpersteine in Nürnberg. Darunter befanden sich die Stolpersteine für Selma, Joachim und Ruth Ascher, die in Izbica ermordet wurden.

Selma Wertheim kam am 7. November 1900 in Wetzlar zur Welt. Sie heiratete den Kaufmann Adolf Ascher, der am 28. Mai 1886 in Nürnberg geboren worden war. Sie bekamen zwei Kinder: Joachim (* 14. September 1923) und Ruth (2. Oktober 1927). Am 16. Juni 1931 verstarb Adolf Ascher.

Selma wurde mit ihren beiden Kindern am 24. März 1942 in das Ghetto Izbica deportiert, wo sie ermordet wurden.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 1 Meldekarten.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 29), Nürnberg 1998, S. 13.

Stolpersteine in der Nähe