Detailbild von einer gepflasterten Straße mit grauen Eimern und einem goldenen Stolperstein kurz vor dessen Verlegung

Julius Bernet, Porträtfotografie um 1933.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 13)

Rot umrandet die Zufuhrstraße 8. Im Norden mündet sie in den Ring am Frauentorgraben, östlich (im Bild rechts) vom Spittlertorturm, der am oberen Bildrand zu erkennen ist. Im Süden (am unteren Bildrand) endet die Zufuhrstraße an der Kohlenhofstraße, darunter sind die Gleise des damaligen Güterbahnhofs zu sehen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 333)

Julius, Charlotte, Erna und Manfred Bernet

Verlegeort: Zufuhrstraße 8 Stadtteil: Gostenhof
Patenschaft: Léonardo Kahn Verlegedatum: 30. April 2026

Biografie

Am 30. April 2026 ließ Léonardo Kahn, der Enkel von Erna, vier Stolpersteine für seine Großmutter und ihre Familie verlegen. Julius, Charlotte, Erna und Manfred Bernet flohen 1938 nach England und überlebte die Schoa.

Julius Bernet kam am 31. Oktober 1898 in Bamberg zur Welt, als Sohn von Meier und Rosa Bernet, geb. Wolf. Er war Kaufmann und zog im Oktober 1916 nach Nürnberg.

Am 10. August 1928 heiratete er Charlotte Königshöfer in Fürth. Sie war dort am 27. März 1906 geboren worden, als Tocher von Isaak und Mantha Königshöfer, geb. Altmann. Acht Monate nach der Hochzeit zog das Paar in das Haus Zufuhrstraße 8.

Sie bekamen zwei Kinder: Erna, geboren am 18. Juni 1929, und Manfred, geboren am 19. Juli 1930.

1938 flüchtete die Familie nach England.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 1 Meldekarten.

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