Eva Neufeld, Porträtfotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 110)
Bella Neufeld, Porträtfotografie um 1925.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 110)
Bella Neufeld, Porträtfotografie um 1935.

(Stadtarchiv Nürnberg, C21/VII Nr. 110)
Blick von der Kreuzung Hoch- und Moltkestraße nach Westen durch die Hochstraße. Die Hausnummer 33 ist das dritte Gebäude auf der linken Straßenseite mit dem davor parkenden Fahrzeug. Fotografie um 1920.

(Stadtarchiv Nürnberg, A39/I Nr. 283 R)
Rot umrandet die Hochstraße 33. Mittig durschneidet die Hochstraße die Aufnahme von Ost nach West (hier von links nach rechts). Am linken Bildrand verläuft ist Roonstraße, die im weiteren Verlauf in die Johannisbrücke übergeht. Nördlich der parallel zur Hochstraße verlaufenden Deutschherrnstraße ist am oberen Bildrand die Deutschherrnwiese zu erkennen. Luftaufnahme 1927.

(Stadtarchiv Nürnberg, A 97 Nr. 264)

Eva und Bella Neufeld

Verlegeort: Hochstraße 33 Stadtteil: Himpfelshof
Patenschaft: Hubert Rottner Defet, Thommy Barth u. a. Verlegedatum: 22. Mai 2004

Biografien

Am 22. Mai 2004 verlegte Gunter Demnig die ersten Stolpersteine in Nürnberg. Darunter befanden sich die Stolpersteine für Eva und Bella Neufeld, die in Izbica und Treblinka ermordet wurden.

Eva Zimmer kam am 26. November 1873 in Fürth zur Welt. Ihre Eltern waren Maurie Zimmer und dessen Ehefrau Lina, geborene Wormser. Im November 1900 heiratete sie Adolf Neufeld, der am 15. März 1874 in Lackenbach geboren worden war. Der Ort gehörte damals zum Königreich Ungarn und heute zu Österreich.

Ende Juni 1902 zog das Ehepaar nach Nürnberg, da Adolf die Stelle des Kantors in der neu eröffneten Synagoge des orthodoxen Vereins „Adas Israel“ übernahm. Das Ehepaar bekam sieben Kinder, darunter am 9. September 1909 ihre Tochter Bella. Adolf Neufeld starb am 31. August 1923.

Von den Kindern lebte zuletzt nur mehr Bella bei ihrer Mutter. Bella wurde am 24. März 1942 in das Ghetto Izbica bei Lublin deportiert und ermordet. Eva deportierte man am 10. September 1942 in das KZ Theresienstadt und von dort am 29. September in das KZ Treblinka, wo sie ermordet wurde.

- Stadtarchiv Nürnberg, C 21/X Nr. 6 Meldekarten.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 29), Nürnberg 1998, S. 243f.

- Stadtarchiv Nürnberg (Hrsg.), Gedenkbuch für die Nürnberger Opfer der Schoa, Ergänzungsband (Quellen zur Geschichte und Kultur der Stadt Nürnberg, Bd. 30), Nürnberg 2002, S. 43.

- www.alemannia-judaica.de/nuernberg_adas_israel.htm [abgerufen am 30.06.2021].

Stolpersteine in der Nähe